17.08.2006

IGEM

Entschiedenes Nein zum Ambush-Marketing-Gesetz

UWG-Anpassung wird abgelehnt.

Die Interessengemeinschaft elektronische Medien IGEM hält die vorgesehene Anpassung des UWG im Zusammenhang mit der Durchführung der Fussball-Europameisterschaft 2008 für einen groben Verstoss gegen die Werbe- und Wirtschaftsfreiheit.

In ihrer Stellungnahme an die Vorsteherin des Eidgenössischen Volkswirtschafts-departments anerkennt die IGEM, dass Personen und Organisationen, die das unter-nehmerische und finanzielle Risiko der Realisation einer Veranstaltung tragen, die Möglichkeit haben sollten, sich gegen unerlaubte Nutzung ihrer Investitionen zu schützen. Unternehmen und somit auch Werbetreibende sollen jedoch in der Lage sein, nach ökonomischen Kriterien richtige Marketing-Massnahmen im Rahmen des freien Wettbewerbes zu realisieren. Diese Freiheit der Wettbewerbsteilnehmer ist grundsätzlich gegen jegliche Beschränkungen zu schützen. Oberstes Gut aller Massnahmen ist die liberale Wirtschaftsordnung der Schweiz. Die IGEM ist der Ansicht, dass die bereits bestehenden Rechtsnormen diesen Anforderungen genügen.


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