Gegen den amerikanischen Fashionlabel Abercrombie & Fitch werden einmal mehr Stimmen laut. In einer Reportage des Bayrischen Rundfunks werden diesmal jedoch nicht die Marketingaktivitäten des Unternehmens kritisiert (persoenlich.com berichtete), sondern die Herstellung der Produkte, wie W&V am Dienstag schreibt. In der "Kontrovers"-Dokumentation werden die unmenschlichen Arbeitsbedingungen gezeigt, unter welchen indische Arbeiter die Premium-Kleidungsstücke produzieren. Der Bericht soll ebenfalls die negativen Folgen für die Umwelt thematisieren, die durch die preisgünstige Herstellung auftreten. Auch von einem krebserregenden und verbotenen Stoff, welches ein Labor nachweisen konnte, ist die Rede.
Angeprangert werden in dem Film noch weitere Modemarken. Aktueller Anlass dazu ist der furchterregende Einsturz einer Textilfabrik in Bangladesh, bei dem mehr als 1100 Menschen starben. Wie W&V weiter zu berichten weiss, haben einige internationale Fashionbrands in der Zwischenzeit eine Sicherheitsvereinbarung unterschrieben, welche die Arbeitsbedingungen in dem Land verbessern soll – auch A&F beteiligt sich daran. (lf/Bild: Screenshot Dokumentarfilm BR)

