Dass die Swisscom als Internet-, Telefonie- und TV-Anbieter seinen Partnern SRG und Ringier seine Daten anbietet, birgt laut dem ehemaligen Datenschützer Hanspeter Thür Konfliktpotenzial, wie er gegenüber der "NZZ am Sonntag" sagt (Artikel online nicht verfügbar).
Für die Zusammenführung und Auswertung von personenbezogenen Daten zu Profilen brauche es die Einwilligung des Kunden. "Es genügt nicht, eine Opt-out-Möglichkeit zu ermöglichen", sagt er. Swisscom müsse eine explizite Einwilligung einholen. Thür verweist darauf, dass diese seine persönliche Meinung und keine Empfehlung an seinen Nachfolger sei.
Dort heisst es laut der "NZZaS": "Die beteiligten Unternehmen sind noch nicht auf uns zugekommen. Wir kennen ihre konkreten Pläne daher noch nicht." (wid)

