Während Vorreiter wie Bio Suisse und Demeter umfassende Fairness-Konzepte mit Ombudsstellen und Markttransparenz umsetzen, fehlt bei zehn von rund dreissig untersuchten Labels jeglicher Bezug zu fairen Handelsbeziehungen, heisst es in einer Medienmitteilung.
Kommt dazu, dass einheitliche Definitionen für Fairness fehlten. Das erschwere Vergleiche und untergrabe so das Vertrauen der Konsumenten in Nachhaltigkeitsversprechen, schreibt der Verein Faire Märkte Schweiz weiter.
Der Verein fordert deshalb verbindliche Standards mit klaren Kriterien für Preisgestaltung, Vertragslaufzeiten und Markttransparenz. Nur so könne ein Ernährungssystem entstehen, das soziale Gerechtigkeit ebenso ernst nimmt wie ökologische Nachhaltigkeit. (pd/nil)

