Gemessen an den Kosten pro Einwohner ist das Engagement für nationale Sponsoren bei der diesjährigen Fussball-EM deutlich teurer als bei der WM 2006. Dies hat laut der Kurz-Studie "Fussball-EM 2008 -- Werbemöglichkeiten und Spielregeln" von JOM Jäschke Operational Media zur Euro 08 erste Konsequenzen. Die EM-Beauftragten der Schweizer Austragungsorte Bern, Basel, Zürich und Genf würden sich über das mangelhafte Engagement der 14 EM-Sponsoren bei der Finanzierung der Fanzonen vor Ort beklagen.
Laut JOM nehmen die Hauptsponsoren ihre Rechte, in den Fanzonen der Austragungsorte präsent zu sein, bislang nur sehr mangelhaft wahr. Auch bei der Unterstützung der UEFA, die Sponsoren in die Pflicht zu nehmen, würde es hapern. Bislang engagiere sich nur die Grossbank USB bei der finanziellen Unterstützung der Fanzonen. Das Engagement alternativer Geldgeber werde zudem durch die Vergabe von Exklusivrechten an die Sponsoren erschwert.

