01.07.2002

Red Bull

Formel-1-Power in den US-Markt

Mateschitz mit 49 Prozent bei Arrows eingestiegen.

Der Österreicher Dietrich Mateschitz, Erfinder und Eigentümer von Red Bull, des weltweit bekanntesten Energiedrinks, ist mit 49 Prozent bei dem britischen Formel-1-Team Arrows eingestiegen. Dasselbe soll demnächst in "All American Team" umbenannt werden, um daraus die nötige Marketingpower für den amerikanischen Markt abzuleiten.

Von Maxim Sports Management in New York, dem mit der US-weiten Vermarktung des F-1 Rennpiloten-Suchprogramms beauftragten Sport Marketing-Spezialisten, wurde inzwischen bestätigt, dass am A1-Ring, der österreichischen Formel-1-Rennstrecke, eine Rennfahrer-Akademie eingerichtet werden soll. Maxim-Chefin Maria Jannace, die zehn Jahre lang für das Marketing des britischen Rennsport-Stars Nigel Mansell sorgte, konstatierte ganz einfach, dass es sie überraschen würde, wenn Mateschitz sein Ziel nicht erreichen sollte. "Ich weiss, dass er es ehrlich will, und was Dietrich (Mateschitz) wirklich durchsetzen will, das schafft er im allgemeinen auch", sagte sie.

Im einzelnen wird der Powerdrink-Marketer für vier Fahrer die jährliche finanzielle Trägerschaft übernehmen; das US-Autorenn- und frühere Formel-1-As Danny Sullivan ist mit der Suche nach geeigneten US-Formel-1-Fahrerkandidaten beauftragt worden. Eigentlich hatte Mateschitz ein reguläres US-Formel-1-Team sponsern wollen, das es jedoch nicht gibt. Daher der Umweg über Arrows und das amerikanische Piloten-Programm.


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