Googles Projekt zum massenhaften Einscannen von Büchern hat dem kalifornischen Unternehmen nun eine Klage von Fotografen beschert. Die American Society of Media Photographers und vier andere Verbände verlangen, dass der Gebrauch ihrer Fotos "angemessen" kompensiert wird. Daher haben sie eine Sammelklage vor einem New Yorker Gericht eingereicht. Grund sei, dass das Gericht es abgelehnt hatte, die Verbände zu einer anderen Sammelklage von Autoren über 125 Millionen Dollar Schadensersatz zuzulassen.
Das weltweite Einscannen von Millionen von Büchern für "Google Print" ist seit längerem umstritten. Der Suchmaschinenbetreiber hat etliche Bücher auf diese Weise ins Internet gestellt und bietet eine Suche in den Werken unter anderem beim Buchhändler Amazon an. Anhörungen zu den Klagen der Autoren - denen sich auch der Schweizerische Buchhändler- und Verlegerverband angeschlossen hat - haben bislang zu keiner Entscheidung bei den zuständigen Gerichten geführt. (sda)

