Coop und WWF spannen beim Umweltschutz zusammen. Im Rahmen einer umfassenden Kooperation treibt der Grossverteiler seine Anstrengungen zugunsten der Umwelt weiter voran, wie das Unternehmen mitteilt. Es sei dies die erste Umwelt-Partnerschaft dieser Grössenordnung in der Schweiz.
Ökologische Produkte fördern, ihren Mehrwert aufzeigen, ihre Deklaration verbessern und die eigene Umweltbelastung reduzieren: Das sind die Ziele der Partnerschaft, welche der WWF mit dem Detailhändler Coop vereinbart hat. Jürg Peritz, Mitglied der Geschäftsleitung von Coop, und WWF-CEO Hans-Peter Fricker haben entsprechende Vereinbarungen unterzeichnet.
Die Vereinbarung sieht unter anderem vor, dass Coop Mitglied der WWF Wood Group wird und beabsichtigt, den Anteil an FSC-zertifizierten Holz- und Papierprodukten sowie an Recyclingpapier weiter zu erhöhen. Holzart und -herkunft sollen transparent deklariert werden, mit dem Ziel, unbekannte und illegale Quellen zu eliminieren.
Zudem tritt Coop der WWF Climate Group bei. Die Teilnehmer dieses neuen Projekts tragen zum Klimaschutz bei, indem sie den Absatz energieeffizienter Geräte und Produkte gezielt fördern. Zudem sind die beteiligten Firmen bestrebt, die betriebseigenen CO2-Emissionen zu senken und vermehrt Ökostrom zu beziehen.
Als Mitglieder des "Roundtable for Responsible Soy" wollen sich WWF und Coop gemeinsam dafür einsetzen, wichtige Abnehmer von der Notwendigkeit des Einsatzes tropenwaldfreundlicher Soja zu überzeugen.. Coop will auch auf eine verantwortungsvolle Einkaufspolitik für Fisch und Meeresfrüchte setzen und weiterhin MSC-zertifizierte Fische aus Wildfang sowie Bio-Zuchtfische und Crevetten fördern.

