02.04.2009

Coca-Cola

Getränkegigant muss Werbekampagne korrigieren

Australische Konsumentenschutzbehörde protestierte.

Der US-Getränkegigant Coca-Cola muss in Australien eine Werbekampagne ändern, die eine gesundheitsschädigende Wirkung seiner Limonade bestritten hatte. Die australische Konsumentenschutzbehörde erklärte am Donnerstag, die Behauptungen des Limonadenherstellers in der Werbung seien inakzeptabel. Sie könnten zu der Annahme führen, dass das Getränk Coca-Cola bei Kindern kein Übergewicht oder Zahnprobleme verursachen könne.

Vergangenes Jahr trat die Südpazifik-Sparte von Coca-Cola in Werbespots und ganzseitigen Anzeigen der allgemeinen Annahme entgegen, dass das Getränk mit grossen Mengen an Koffein versetzt sei. Zudem behauptete der Konzern in der Werbung, Cola rufe bei Kindern kein Übergewicht hervor und schädige nicht ihre Zähne.

Die australische Schauspielerin Kerry Armstrong hatte in dem Werbespot gesagt, es sei gut zu wissen, dass ihre Familie weiter ihr Lieblingsgetränk geniessen könne: "Meine Jungs nennen mich jetzt Mama, die Mythos-Zerstörerin." (sda)


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