07.11.2014

Puma

Gewinneinbruch wegen teurer Werbekampagne

"Forever Faster" stosse bei Kunden aber auf positive Resonanz.

Der deutsche Sportartikelhersteller Puma nimmt für eine teure Werbekampagne und seine neue Partnerschaft mit dem Londoner Fussballclub Arsenal einen weiteren Gewinneinbruch in Kauf.

Während beim Umsatz mit dem ersten Plus seit Ende 2012 die Trendwende gelang, sackte der Überschuss im dritten Quartal um 45 Prozent auf 29 Millionen Euro ab. Die Erlöse stiegen um 3,7 Prozent auf 843 Millionen Euro. Der französischen Mutterkonzern Kering hatte bereits von einer erfreulichen Entwicklung bei Puma im abgelaufenen Quartal berichtet.

Angesichts der Marketingausgaben brach der Betriebsgewinn im Sommer aber noch etwas stärker ein als von Branchenexperten erwartet. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebit) sank um 42 Prozent auf 46 Millionen Euro.

Die Werbeaktion "Forever Faster" stosse bei Kunden und Händlern auf positive Resonanz, sagte der Firmenchef Björn Gulden, der Puma wieder stärker im Leistungssport profilieren will. Gulden hatte dem träge gewordenen Unternehmen zu seinem Amtsantritt im vergangenen Jahr eine Fitnesskur verordnet, da sich Puma mit Lifestyle-Kleidung und einer überbordenden Produktpalette verzettelt hatte. (sda)

 


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