06.06.2010

Street View

Google rückt WLAN-Daten heraus

Unternehmen lenkt ein.

Angesichts wachsender rechtlicher Bedenken will der US- Internetkonzern Google den Behörden umstrittene Datensammlungen für seinen Fotodienst Street-View übergeben. Die Datenschützer in Deutschland, Frankreich und Spanien erhielten in Kürze die aufgefangenen Informationen über unverschlüsselte Heimfunknetze von Internetnutzern, teilte Google am Samstag mit. Damit kommt das Unternehmen auch einer Forderung der deutschen Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner nach.

Google hatte eingeräumt, dass seine Kamera-Fahrzeuge beim Fotografieren von Gebäuden und Strassen für den Dienst Street View in mehreren Ländern Daten aus unverschlüsselten WLAN-Netzen gesammelt haben. Laut Google geschah dies unabsichtlich. Dabei sollen auch Teile von E-Mails aufgefangen worden sein. Bei Street-View werden grosse Teile des Strassennetzes anzeigt. Der Dienst ist in vielen Ländern verfügbar. (sda)


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