Graubünden Ferien (GRF), die Dachorganisation des Bündner Tourismus, will sich auf die Akquisition neuer Gäste auf den internationalen Märkten konzentrieren. Wegen der Neuausrichtung ist Direktor Olivier Federspiel gekündigt worden. Die Neuausrichtung sei auf das kantonale Projekt zur Schaffung wettbewerbsfähiger Tourismusstrukturen abgestimmt , sagte GRF-Präsident Andreas Wieland an einer Medienorientierung am Donnerstag in Chur. Alle Aktivitäten müssten auf den Aufbau neuer Märkte fokussiert werden.
Neu sollen der schweizerische und der deutsche Markt, aus denen heute rund 60 Prozent der Gäste stammen, nicht mehr von GRF, sondern von den regionalen Destinationen bearbeitet werden. Die Neuausrichtung führt zum Abbau von fünf bis sieben der 15 Stellen in GRF-Zentrale in Chur. Im Gegenzug werden in neuen Märkten, die allerdings noch nicht bestimmt sind, neue Stellen im Verkauf geschaffen werden. Dabei wird mit Schweiz Tourismus zusammengearbeitet. Der Schweizer Dachverband will in seinen Niederlassungen Arbeitsplätze gratis zur Verfügung stellen.

