Der Kanton Wallis hat bei der Zürcher Bevölkerung ein gutes Image, aber das Bild des Alpenkantons in den Köpfen der Zürcher ist veraltet. Dies ergab eine Meinungsumfrage des Lausanner Instituts M.I.S. Trend im Auftrag der Informationsstelle Wallis. Es wurden im Herbst 2006 dazu über 500 Zürcherinnen und Zürcher zwischen 18 und 74 Jahren befragt und hundert Mitglieder von Unternehmensleitungen. Fazit der Studienverantwortlichen: Die Zürcher wissen nicht wirklich, was im Kanton Wallis in den letzten zehn Jahren geleistet wurde.
Die Berge, an deren Spitze das Matterhorn, der Wein und der Käse sind dominierend für das Image des Wallis in Zürich, so ein weiteres Ergebnis der Studie. Die Walliser Natur und die Walliser Sonne sind Attraktionen, die den Kanton von anderen positiv unterscheiden. Zermatt ist mit Abstand der bekannteste Ferienort des Wallis, den die Zürcher kennen.30 Prozent aller Zürcher gehen ins Wallis gerne in die Sommerferien, 40 Prozent ziehen das Wallis für die Winterferien vor. Im Sommer sind die Zürcher vorzugsweise derzeit noch auf den Tessin und das Bündnerland ausgerichtet; im Winter folgt das Wallis direkt dem Bündnerland. Dieser Vorsprung soll sich mit der Eröffnung der NEAT Ende 2007 verkleinern.
Die wichtigste Ursache für das mangelnde Interesse am Wallis ist laut Umfrage die Entfernung. Bis zu 50 Prozent der Unternehmer lehnen den Weg ins Wallis sogar in den Winterferien als zu weit ab. Wer sich für das Wallis entscheidet, für den liegen Zermatt, Saas-Fee und Crans-Montana an der Spitze der Attraktivität, gefolgt von Leukerbad, der Bettmeralp, Brig, Verbier und Grächen. Die Riederalp, Fiesch und Nendaz sind bei den Zürcher Führungskräften beliebt. Die Walliser Bevölkerung gilt bei über 50 Prozent der Befragten als korrekt, herzlich und dynamisch, wobei die Tradition weiterhin eine grosse Rolle spiele.
Walliser Rotweine beliebt

