15.03.2006

Trybol

"Handlungsbedarf für Schutz der Marke Schweiz"

Per Inserat werden betroffene Firmen gesucht.

Trybol-Geschäftsführer Thomas Minder reichte bei der Schweizerischen Lauterkeitskommission gegen Juvena Beschwerde ein, weil auf deren Kosmetikartikel-Packungen und im Logo selbst das Wort "Switzerland" verwendet wird -- obwohl die Produkte in Deutschland hergestellt werden ("persoenlich.com" berichtete). Doch Minder blitzte ab: die Kommission wies seine Beschwerde ab, ebenfalls den Rekurs.

Nun sucht Minder mit einem Inserat im Tages-Anzeiger vom Mittwoch "Firmen, egal welcher Branche, die durch den Missbrauch der Marke Schweiz und irreführende Herkunftsangaben im In- und Ausland betroffen sind". Sein kleines Fabrikationsunternehmen in Neuhausen, das Toilleterie und Kosmetika produziert, sehe sich mit unzähligen konkurrenzierenden Firmen konfrontiert, welche die Marke Schweiz als Herkunftsangabe missbrauchen würden.


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