Kein Kommentar! Das ist die denkbar schlechteste Reaktion auf Fragen neugieriger Journalisten in Zeiten einer Krise. Wer meint, er könne die Krise schweigend aussitzen, der bewirkt das Gegenteil. Jetzt wird der journalistische Recherchierdrang erst recht geweckt. In Krisenzeiten zeigt sich, ob ein Unternehmen seine Medienarbeit beherrscht: Entsteht der Eindruck eines totalen Fiaskos oder kommuniziert das Unternehmen ohne Vertrauensverlust? Die Autorin plädiert für grösstmögliche Offenheit gegenüber den Medien. Nur wer schnell und ehrlich informiert, wird nicht zum Spielball der Pressevertreter.
Karin Müller weiss, wie das Journalistenhirn tickt. Aufgrund ihrer langjährigen Berufserfahrung kennt sie alle Redaktionen von der namhaften, überregionalen Tageszeitung, über das Boulevardblatt bis zum Privatfernsehen. Ihre KollegInnen teilt sie ein in Wühlmäuse, Distinguierte, Pantoffel-Journalisten und Senior-Reporter. Sie beschreibt, wie jeder Typus seine Story jagt und wie man mit ihm am konstruktivsten zusammenarbeitet.
Ein geschickter Umgang mit den Medien auch in schwierigen Phasen sollte heutzutage zum Anforderungsprofil von Führungskräften in Wirtschaft und Verwaltung gehören. Die Autorin liefert dazu das Rüstzeug. Praxiserprobte Tipps (auch in Kurzfassung für Schnellleser) zur richtigen Wahl der Kleidung oder zum Abbau von Lampenfieber verhelfen zu einem medienwirksamen Auftritt.

