26.02.2007

Fifa

ISL-Anklage lässt Fifa zittern

Vertreter des konkursiten Sportvermarkters kommen vor Gericht.

Die Zuger Staatsanwaltschaft hat vergangene Woche die Anklageschrift gegen die Vertreter des Sportvermarkters ISL, des langjährigen Vermarktungspartners der Fifa, eingereicht. Dies berichtet die SonntagsZeitung. Es seien mehrere Hundert Seiten des Verfahrens gegen fünf Verantwortliche der konkursiten Agentur beim Strafgericht deponiert worden. Der Untersuchungsrichter beschuldigt die ISL-Manager unter anderem der Veruntreuung und des Betrugs. Der Schaden liegt in dreistelliger Millionenhöhe.

Laut der SonntagsZeitung lässt der anstehende Prozess den Weltfussballverband FIFA zittern. Die ISL hatte Entscheidungsträger des Weltsports bezahlt, um unter anderem die lukrativen WM-Verträge der Fifa zu erhalten. Ein Beschuldigter hatte angedroht, vor Gericht über diese Geschäftspraxis auszusagen.


Kommentar wird gesendet...

KOMMENTARE

Kommentarfunktion wurde geschlossen