In Grossbritannien wird es bald ein Werbeverbot für Junk Food in Jugendzeitschriften geben, wie der Guardian berichtet. Dies ist Teil einer Regierungsstrategie gegen das wachsende Problem von Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen. Der übermässige Konsum von Junk-Food, das ungesunde Mengen an Fett, Zucker und Salz enthält, trägt einen entscheidenden Teil zu den gesundheitlichen Problemen der jungen Menschen bei. Die britische Advertising Standards Behörde plant nun, die Art, in der diese Produkte in Publikationen für Jugendliche beworben werden, zu beschränken.
Die Details der Werbebeschränkung für Printmedien werden derzeit noch finalisiert, um sie nach ihrer endgültigen Fertigstellung der Kultusministerin Tessa Jowell zu präsentieren. Zusammen mit der Gesundheitsministerin Patricia Hewitt und weiteren Ministern, wird diese Regulierung als wichtiger Schritt begrüsst. Die Restriktionen für Printmedien sollen die Beschränkungen im TV-Kinderprogramm ergänzen, die vergangene Woche beschlossen wurden. Die TV-Regulierungsbehörde Ofcom verbietet von nun an, während des Kinderprogramms und auf Sendern, die nur für Kinder gedacht sind, Werbespots für ungesundes Essen zu zeigen.

