Immer häufiger finden sich auf Handys von Jugendlichen Darstellungen von Gewalt oder Pornografie. Im Kanton Freiburg reagieren die Behörden mit einer Präventionskampagne und setzen dabei auf das Internet. Zentraler Teil der Kampagne ist die Internetseite http://www.wer-bisch.ch, wie die Kantonspolizei Freiburg am Donnerstag mitteilte.
Die Seite weist die Jugendlichen auf die Gefahren von Internet und Handy hin und erteilt Ratschläge zum Gebrauch dieser modernen Kommunikationsmittel. Aufgezeigt wird auch, dass ihr Missbrauch strafrechtliche Konsequenzen haben kann.
Die Kampagne wird an den Schulen bei rund 20 000 Kindern und Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren bekannt gemacht. Polizeiaspiranten führen dort Aktionen durch. Die Kosten der dreijährigen Kampagne belaufen sich auf 155 000 Franken. (sda/per)

