Uri möchte junge Frauen dazu motivieren, vermehrt Berufe zu wählen, die "nicht frauenspezifisch" sind. Das ist das Ziel der Kampagne "My Top Job", die die Bildungs- und Kulturdirektion Uri am Donnerstag vorgestellt hat. Die Perspektiven für die Urner Jugendlichen nach der obligatorischen Schulzeit seien äusserst erfreulich, heisst es in einer Medienmitteilung. Nur etwa zehn Prozent müssen ein Zwischenjahr absolvieren.
Junge Männer hätten kaum Probleme, heisst es weiter. Schwieriger sei die Situation der Schulabgängerinnen. Dies weil sie aus einem viel engeren Spektrum von Berufen auswählen als die Schulabgänger. Und weil das Lehrstellenangebot in den traditionell von Frauen gefragen Berufen bedeutend kleiner ist.
Mit der jetzt lancierten Kampagne möchte man junge Frauen motivieren, bei der Berufswahl herkömmliche Muster zu verlassen. Erreichen will man das Ziel mit gezielter Informationen: unter anderem mit Porträts von Frauen in technischen und handwerklichen Berufen, Veranstaltungen, Drucksachen und Dokumentationen für Schülerinnen und Lehrpersonen. (sda)

