Die fünf Ostschweizer Kantone St. Gallen, Schaffhausen, Thurgau und beide Appenzell prüfen, ob sie im Zeitraum zwischen 2022 und 2032 eine gemeinsame Landesausstellung durchführen. Eine Arbeitsgruppe soll bis zum Ende Oktober 2009 erste Ergebnisse vorlegen.
Nachdem die letzten fünf Landesausstellungen in anderen Regionen der Schweiz durchgeführt wurden, fänden die Regierungen der fünf Kantone die Idee einer solchen Ausstellung in der Ostschweiz grundsätzlich gut, teilte das Thurgauer Baudepartement am Donnerstag mit. Die Regierungen hätten daher beschlossen, diese Idee weiter zu prüfen. Ein solches Vorhaben plane man für eine Zeit von 20 bis 30 Jahren nach der Expo02, also zwischen 2022 und 2032.
Die Kantonsregierungen sehen in einer Landesausstellung die Chance für die Ostschweiz, sich einem grossen Publikum als fortschrittliche Region zu präsentieren, die aber ihre Traditionen nicht vergisst und Entwicklungspotential hat. Die fünf Kantone haben Kriterien für eine allfällige Landesausstellung in der Ostschweiz formuliert. So soll die Landesausstellung ein partnerschaftliches Projekt der beteiligten Kantone, Regionen und Kommunen sein. (sda)

