06.01.2010

CH-Markenplakat

Kartenwerk hat sich verändert

Trotz Krise hat kein Ausverkauf von Schweizer Marken stattgefunden.

Seit der Lancierung des Schweizer Markenplakats im Juni 2009 https://www.persoenlich.com/news/show_news.cfm?newsid=82676&criteria=Markenplakat&display_search=true;("persoenlich.com" berichtete) hat sich auf dem ersten Kartenwerk der Schweizer Marken einiges verändert. Neue Marken wurden aufgenommen und mit den aktualisierten sowie ergänzten Zusatzinformationen zu den Marken, bietet das Markenplakat noch mehr Informationen über die Schweizer Markenlandschaft. Dies bewog evoq und htp St. Gallen, weitere markenrelevante Themen aufzugreifen und zu analysieren.

Antizyklische Markenentwicklung

Die allgemeinen Wirtschaftsthemen schlagen sich direkt in der Markenlandschaft nieder. So gab es in den Rezessionsjahren der 90er einen regelrechten Boom an neuen Marken. "Nicht sehr verwunderlich", meint Stephan Feige von der htp St.Gallen. Aufgrund der Konsolidierung im Banken- und Pharmasektor hätten einige neue Schweizer Marken das Licht der Wirtschaftswelt erblickt. Parallel dazu führten trotz schwächerer Konjunktur die zunehmende Liberalisierung, insbesondere in der Telekommunikation und bei den Krankenkassen, sowie die beginnende New Economy zu einer steil ansteigenden Zahl neuer Marken.

Kein Ausverkauf

Ein weiteres Dauerthema ist der viel zitierte Ausverkauf der Schweizer Markenwelt. Ein Blick in das Schweizer Markenplakat zeigt jedoch, dass dieser bei weitem noch nicht stattgefunden hat. So befinden sich nach wie vor 81 Prozent der wichtigen Marken in Schweizer Hand. Lediglich 5 Prozent der Schweizer Marken gehören deutschen Besitzern, je 2 Prozent US amerikanischen, französischen und englischen und je 1 Prozent der Marken haben einen dänischen oder schwedischen Besitzer.


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