Während der Kinobesuch in Indien vergleichsweise preiswert ist, wird er anderswo, etwa in Bulgarien, immer mehr zum Luxusgut. Aktuelle Studien der Medienforschungsinstitute Screen Digest und Goldmedia belegen, wie unterschiedlich teuer der Kinobesuch rund um den Globus ist. In Anlehnung an den Big Mac Index wurden weltweit die Kinoticketpreise ins Verhältnis zum Durchschnittsnettoeinkommen gesetzt und erstmals als Cinema Index vorgestellt.
Kinobesuch in Indien, den USA und China am preisgünstigsten
Eine Eintrittskarte kostet in Indien im Durchschnitt 0.19 US-Dollar, der allgemeine Stundennettolohn beträgt 0.70 US-Dollar. Ein Inder muss nur 16 Minuten arbeiten, um sich ein Kinoticket leisten zu können. Die USA stehen auf Platz zwei mit knapp 24 Minuten Ar-beitszeit für eine Kinokarte. Auf den weiteren Plätzen folgen China mit rund 26 Minuten, Luxemburg mit 27 Minuten und Irland mit rund einer halben Stunde.
Auch in Deutschland ist ein Kinobesuch vergleichsweise erschwinglich. Nach knapp 37 Minuten Arbeit ist die Kinokarte verdient. Deutschland steht im Länderranking auf Rang 14 und liegt damit noch weit vor dem weltweiten Mittelwert von knapp einer Stunde (56.6 Minuten).
Teure Kinobesuche in osteuropäischen Ländern
In Bulgarien ist ein Familienausflug ins Kino dagegen ein kostspieliges Vergnügen. Die Bulgaren müssen mehr als zwei Stunden arbeiten, um genug für eine Kinokarte zu verdienen. Dieser vergleichsweise hohe Preis ist beispielhaft für viele Länder Ost- und Mitteleuropas. Hier ist eine Kinokarte im Durchschnitt erst nach rund anderthalb Stunden erarbeitet.
Vergleich der Länder

