Kleider kauft man längst nicht nur, weil man sie braucht. In vielen Fällen greift man zu, weil sich ein Schnäppchen bietet oder weil Shopping schlicht und einfach Spass macht. Das zeigt eine GfK-Studie zu den Einkaufsgewohnheiten für The Wall Street Journal in 19 Ländern Europas und den USA.
Welches sind die Gründe, warum man sich Kleidung und Accessoires kauft? Wie entscheidend ist der Bedarf? Welche anderen Faktoren spielen eine Rolle? GfK Custom Research Worldwide hat zwischen März und Mai 2006 20'654 Personen im Alter über 15 Jahren in 20 Ländern befragt.
Die Ergebnisse zeigen, dass der Bedarf zwar mit 83 Prozent als hauptsächliches Kaufmotiv angegeben wird, andere Gründe aber ebenfalls stark ins Gewicht fallen. Durchschnittlich 3 von 4 Befragten geben nämlich an, dass Sonderangebote sie zum Kauf bewegen. Und über die Hälfte kauft erklärtermassen, weil Shopping einfach Spass macht. Dies bestätigt auch der hohe Wert von gut 40 Prozent für Spontankäufe. Für immerhin die Hälfte der Befragten ist auch das Herstellerland ein Kriterium, für knapp 40 Prozent der neuste Trend und für rund 30 Prozent das Designerlabel.

