David Muir sprach am 3. Oktober an einem Anlass von Grendene, Ogilvy & Mather im Park Hyatt Hotel in Zürich über "The Business of Brands". Muir, der zum gleichnamigen Titel ein vielbeachtetes Buch publizierte, leitet The Channel in London, ein Beratungsunternehmen, welches das Media- und Research-Know how aller WPP-Gesellschaften bündelt. In seiner Funktion war Muir am ersten publizierten Ranking von Millward Brown beteiligt, das den Markenwert der weltweit 100 stärksten Marken auflistet, die einen Gesamtwert von 1.4 Billionen Dollar ausweisen.
Die Konkurrenzvorteile starker Marken sind laut David Muir augenfällig. So zeichnen sie sich durch eine bessere Kundenbindung aus, wodurch sich höhere Verkaufspreise erzielen lassen. Zudem haben sie in volatilen Märkten höhrer Überlebenschancen. Zu diesen sogenannt starken Marken zählt David Muir unter anderem Louis Vuitton, Chanel, Rolex oder Hermes, aber auch Porsche und BMW. Massgeblich für starke Marken sind Innovationskraft, Leistungsnachweis, Positionierung und der Führungsanspruch.
Beispielhaft seien diesbezüglich auch Amazon, Starbucks, Google oder Apple. Der Markenwert globaler Unternehmen ist einer der grössten Aktivposten mit Blick auf die Börsenkapitalisierung. Coca Cola zum Beispiel hat einen Börsenwert von 100 Mrd. Dollar. Die Marke Coca Cola ist allein schon über 41 Mrd. Dollar wert. Weitere Marken, wie Fanta und Sprite, kommen auf einen Markenwert von 20 Mrd. Dollar. Muir fand heraus, dass Unternehmen mit starken Marken eine dreimal bessere Performance an der Börse erzielen.
--> Ein Download seiner Präsentation findet man unter: http://www.ogilvy.ch.

