Deutsche werden pessimistischer. Konsum-Indikator gehts erstmals seit September 2008 zurück. Sowohl bei der Einkommenserwartung als auch bei der Anschaffungsneigung verzeichnet der Konsumklimaindex der Gesellschaft für Konsumforschung in Nürnberg leichte Rückgänge, wie der Branchendienst Horizont schreibt. Insgesamt liegt der GfK-Index im November bei 4,0 Punkten und damit um 0,2 Zähler niedriger als im Vormonat.
Damit geht der Indikator erstmals seit September 2008 zurück. Vor allem das Auslaufen der Abwrackprämie, geringere Einkommensteigerungen und die Furcht vor Jobverlust lassen die Konsumenten hinsichtlich ihrer eigenen Lage skeptischer in die Zukunft blicken. Allerdings verhindert der massive Preiswettbewerb im Lebensmitteleinzelhandel ein stärkeres Absinken der Einkommenserwartung. Diese fällt um 3,1 Punkte auf einen Wert von 12,9 Punkten. Dennoch glauben die Verbraucher weiter daran, dass sich die konjunkturelle Erholung weiter fortsetzt. Der Index bei der Konjunkturerwartung legt zum siebten Mal in Folge zu und liegt jetzt bei 8,7 Zählern.

