11.12.2006

Schokoladen-Studie

Konsumenten zahlen für Markenstärke

Einzigartigkeit schafft keine Kaufpräferenz.

Eine Online-Studie der Beratungsfirma Vivaldi Partners zeigt, dass Konsumenten bereit sind, für Schokoladen mit hoher "Markenstärke" ein Preispremium zu bezahlen -- sofern der Premium-Anspruch auch durch herausragende Produktqualität erfüllt wird. Die blosse Einzigartigkeit einer Schokoladenmarke oder ihre Verpackungsgestaltung hingegen schaffen keine Kaufpräferenz.

Für zwei Drittel der befragten Konsumenten (insgesamt 2'700 Befragte) spielt die Marke beim Kauf von Schokoladen eine wichtige Rolle. Dabei wird die Stärke der Marke von unterschiedlichen Faktoren bestimmt, von denen der "hedonische Nutzen", also die Fähigkeit, Gefühle wie Genuss, Freude und Vergnügen auszulösen, den stärksten Einfluss hat. "Dieses Ergebnis bestätigt den von vielen Herstellern gewählten Ansatz, ihre Schokolade als exklusives Genussobjekt und Mittel zur Selbstbelohnung zu positionieren", kommentiert Sandro C. Principe, Managin Director Vivaldi Partners die Studienresultate.

Dass ein solches Leistungsversprechen dann auch über entsprechende Produktqualität zu erfüllen ist, zeigt der ebenfalls hohe Einfluss des "Basisnutzens", also der Verzehrtauglichkeit der Marke, auf die Markenstärke. Ist letztere hoch, so zahlt der Konsument gerne mehr -- "der unmittelbare Einfluss von Markenstärke auf Preispremiumakzeptanz wird durch die Studie zweifelsfrei belegt", so Principe weiter.


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