15 Prozent der Schweizer Bevölkerung spielt Fussball. Jede fünfte Person davon ist weiblich, bei Personengruppen unter 35 Jahren gar jede vierte Person. Zu dieser überraschenden Erkenntnis kommen zwei MACH-Studien der WEMF. Aktives Fussballspielen ist in der Deutschschweiz beliebter (16 Prozent) als in der Romandie (11 Prozent) oder im Tessin (10 Prozent). Der Sport ist zudem in ländlichen Regionen beliebter als in den Stadtzentren.
Die MACH Consumer zeigt auf, dass der Raucheranteil bei Fussballern mit 31 Prozent höher liegt als bei der Gesamtbevölkerung, wo dieser Anteil 29 Prozent ausmacht. Hingegen trinken die Fussballer weniger Alkohol trinken und konsumieren viel weniger Medikamente. Am deutlichsten zeigt sich dies bei rezeptfreien Medikamenten (56 Prozent anstelle von 74 Prozent). Bei den Freizeitbeschäftigungen zeigen die Fussballer Vorlieben für elektronische Unterhaltungs- und Informationsmedien sowie für den Computer. Die Studie räumt mit dem Klische auf, dass Fussballer weniger gebildet seien. Bei den Personen mit hoher formaler Bildung liegen sie gegenüber ihrer Kollegen gar leicht höher.

