Hohe Kosten für Übernahmen und Rechtsstreitigkeiten haben den erfolgsverwöhnten Ticketvermarkter CTS Eventim ausgebremst. Der operative Gewinn (EBIT) legte in den ersten neun Monaten nur minimal auf 44,2 Mio. Euro zu, wie das deutsche Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Ohne die Sondereffekte wäre der Gewinn um ein Fünftel nach oben gegangen. Sonderaufwendungen verursachte die Übernahme des Billetanbieters Ticketcorner gemeinsam mit dem Medienkonzern Ringier. Zudem kaufte CTS Eventim "See Tickets Germany", und es streitet sich mit dem US-Konzern Live Nation über eine geplatzte Kooperation.
Der Umsatz kletterte im Zeitraum Januar bis September um 13 Prozent auf 372,4 Mio. Euro. Der margenstarke Verkauf über das Internet erhöhte sich um 30 Prozent auf 10,7 Mio. Tickets für Konzerte oder Sportveranstaltungen. Hier will CTS weiter investieren. Ausserdem soll die Auslandsexpansion im Fokus stehen.

