Die Bilder der Krawalle, die sich in Basel rund um den Meistermatch FCZ - FCB bildeten, gingen über die Grenzen. Auch in Deutschland und in Frankreich wurde über die Ausschreitungen und die brennende Innenstadt berichtet. Daniel Egloff, Direktor von Basel Tourismus, sagt im Gespräch mit der BaslerZeitung (baz), er habe gehofft, dies bleibe ein nationales Ereignis. Basel habe dadurch einen Imageschaden erlitten. "Das bleibt hängen", so Egloff weiter. Sabine Horvath, Leiterin Stadtmarketing, befürchtet einen Imageschaden und sagt, das Thema werde Basel bis zur Euro 08 verfolgen.
Nun spürt Basel die Kehrseite des Ruhms. Als der FCB in der Champions League spielte, wirkte sich dies positiv auf den Tourismus aus. "Im Ausland sagen sich die Leute, die Stadt muss bedeutend sein, wenn sie sich eine derartige Fussballmannschaft leisten kann", so Egloff. Ach die bis anhin tollen Emotionen verkauften sich im Tourismus gut. Auch Sabine Horvath sieht die positiven Auswirkungen des Fussballs. Doch sie sieht auch in einer Niederlage eine Chance: "Den grössten positiven Imagegewinn hat man dann, wenn man im sportlichen Misserfolg positiv auffällt. Diese Chance wurde leider vergeben".

