07.11.2014

Uber

Künftig werden auch Fahrer ohne Taxilizenz vermittelt

Der amerikanische Taxi-Dienst bewegt sich mit Uber Pop auf dünnem Eis.
Uber: Künftig werden auch Fahrer ohne Taxilizenz vermittelt

Der amerikanische Taxi-Dienst Uber schaltet in Zürich einen Gang höher, wie der "Tages-Anzeiger" am Freitag schreibt. Künftig werden auch Fahrer ohne Taxilizenz und Taxiuhr vermittelt. Uber Pop soll Fahrer und Mitfahrer zusammenführen, das schone die Umwelt, so Uber-Geschäftsführer Rasoul Jalali gegenüber dem Tagi.

Der Stadtrat in Zürich hat den umstrittenen Taxidienst "im Sinne des freien Wettbewerbs" eben erst zugelassen, schon bewegt sich das Unternehmen in einem weiteren Graubereich. Uber Pop ist in Deutschland nämlich verboten worden, denn die Beförderung von Personen ohne zulässigen Schein sei nicht erlaubt.

In der Schweiz sei die Sache rechtlich verzwickt, erklärt Mario Cortesi, Medienchef der Stadtpolizei Zürich dem "Tages-Anzeiger". Der Personentransport sei jedem erlaubt, der 21-jährig ist und einen Führerschein besitzt. Es dürfe allerdings nur einmal alle zwei Wochen vorkommen, alles andere gelte als "gewerbsmässiger Transport". Die Einhaltung dieser Regel sei jedoch kaum zu kontrollieren.

Uber-Geschäftsführer Jalali ist von der Legalität von Uber Pop überzeugt. Von einem kommerziellen Betrieb könne keine Rede sein. Uber-Pop-Fahrer seien Leute, die neben ihrer Haupttätigkeit ab und zu Fahrten anbieten wollen. ("Tages-Anzeiger")

Bild: Keystone, Carlos Osorio


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