09.11.2010

Twitter

Lokale Informationsangebote erweitert

Twitter eifert Facebook nach.

Nur wenige Tage nach Facebooks Ankündigung, weitere mobile und ortsbezogene Funktionen anbieten zu wollen, zieht der Microblogging-Dienst Twitter hinterher. Das Kurznachrichtenportal testet seinerseits neue Location-Based-Services, die den Facebook-Updates nicht unähnlich sind. Nach dem Start von Twitter "Places" im Juni werden die ortsbezogenen Informationsangebote nun erweitert. Damit gewinnt die lokale Suche als Marketing-Tool weiter an Bedeutung.

Mit sogenannten Check-in-Funktionen können User der Location-Based-Services Ortsinformationen teilen und Positionsangaben machen, um Tweets beispielsweise in Karten von Google Maps darzustellen. Freunde, Geschäfte, Restaurants oder dergleichen werden so in Real-Time in der Umgebung des Nutzers sichtbar. Wie US-Medien berichten, ist bei Twitter in Zukunft nicht nur denkbar, die Karten um regional relevante Werbeeinblendungen zu erweitern. Darüber hinaus können Botschaften und jegliches Werbematerial in Form personalisierter Tweets und Links direkt an das Smartphone des Users geschickt werden.

Zwar halten sich die Konsumenten mit der Nutzung von Location-Based-Services noch stark zurück, dennoch werden künftiger Wert und Wirkungskraft des Tools hoch eingestuft. Von der zunehmenden Annäherung zwischen ortsbezogenen und Real-Time-Diensten profitieren in Zukunft hauptsächlich Unternehmen. Twitter selbst spekuliert darüber hinaus wohl mit wachsenden Werbeerlösen. Erst vor wenigen Wochen hat das Portal beispielsweise "Promoted Accounts", "Tweets" und "Trends" gestartet, um Einnahmen zu generieren (pte)


Kommentar wird gesendet...

KOMMENTARE

Kommentarfunktion wurde geschlossen