Der Sportartikel-Händler Intersport International will zu einer globalen Marke werden. Er plant eine Expansion nach Osten. Mit einem ersten Lizenznehmer in Dubai ist ein erster Schritt getan. China wird folgen. "Innerhalb der nächsten zehn Jahre" wolle Intersport den Nahen Osten und den asiatisch-pazifischen Raum erschliessen, sagt der Chef von Intersport International, Franz Julen, in einem Interview mit der Tageszeitung Der Bund (Samstagsausgabe). Die Aktionäre hätten zudem kürzlich die Finanzierung des Expansionsmodells für China verabschiedet.
Nachdem Intersport in Europa -- mit Ausnahme von Portugal und dem Baltikum -- überall vertreten und auch in Kanada präsent sei, solle das Unternehmen nun zu einer globalen Marke werden. In China müsse Intersport "von null auf beginnen", sagt Julen. Doch dadurch könne der Sportartikel-Händler "ein konsequentes Franchising" umsetzen: "Jedes Geschäft wird gleich aussehen".
Intersport hat 2006 den Umsatz um 8,3 Prozent auf 8,37 Mrd. Euro gesteigert. Knapp ein Fünftel des Einzelhandelsumsatzes wurde mit Eigenmarken erzielt. Die Intersport-Gruppe ist in 32 Ländern tätig und führt fast 5000 Geschäfte. Gewinnzahlen werden nicht publiziert.

