Im Auftrag von Promarca hat die Gesellschaft für Konsumforschung GfK eine Umfrage zu Markenartikeln durchgeführt. Diese hat laut Medienmitteilung ergeben, dass Markenprodukte als Treiber von Innovationen angesehen werden können, ohne die es gar keine Eigenmarken gäbe. Diese seien oft eine Nachahmung des Markenprodukts und können sich gemäss der repräsentativen GfK-Konsumentenbefragung einzig über den Preis von Markenartikeln abheben.
Markenprodukte können in allen von GfK abgefragten Image-Dimensionen, vor allem in Bezug auf die geleistete Qualität, mehr überzeugen als Eigenmarken. Insbesondere dadurch, dass Marken den Konsumenten die Orientierung erleichtern, können sie sich deutlich von Eigenmarken differenzieren.
Einzig beim wahrgenommenen Preis-Leistungs-Verhältnis liegen die Eigenmarken in der Gunst der Konsumenten vor den Markenartikeln. Ein Drittel der Konsumenten stimmt aber der Aussage zu, dass die Entwicklungskosten den höheren Preis für Markenartikel rechtfertigen und 46 Prozent sind bereit, für Markenartikel mehr zu bezahlen als für Eigenmarken. Oft geht nämlich vergessen, dass Eigenmarken nicht selten Nachahmungen des originalen Markenprodukts sind, wodurch jegliche Investitionen in Forschung und Entwicklung wegfallen, so Promarca weiter. Nachahmungen lähmen aber langfristig die Innovationsfreudigkeit der Hersteller. Kein Unternehmen werde die ständig wachsenden Risiken der Produktentwicklung auf sich nehmen, wenn damit zu rechnen ist, dass die Innovationsleistung durch die Nachahmer ohne Weiteres umgangen werden kann, erklärt der Schweizerische Markenartikelverband Promarca. Nachlassende Innovationsanstrengungen lassen das Angebot an echten Neuheiten schnell verarmen und bedeuten darum eine ernsthafte Existenzbedrohung für den Markenartikel und das Ausbleiben von innovativen und neuen Produkten für den Konsumenten. (pd)

