Publisuisse hat eine intermediale Werbewirkungsstudie in Zusammenarbeit mit Advico Young & Rubicam, Media Focus und Prof. Dr . Klaus Neusser vom Institut für Ökonometrie der Universität Bern durchgeführt. Die Studie zeigt auf, dass die Markenbeurteilung höher ist, je höher der Anteil von TV im Mediamix ist. So weisen zum Beispiel die 100 Marken mit dem höchsten Markenwert im Jahr 2005 einen durchschnittlichen TV-Anteil von 40 Prozent in ihrem Mediamix auf. Zudem wirkt TV-Werbung laut Studie sofort und erzeugt langfristig substanzielle Wirkungseffekte auf die Markenbeurteilung.
Weiter geht aus der Studie hervor, dass Marken, die den TV-Anteil an den Werbeausgaben gesteigert haben, bezüglich des Markenwerts überdurchschnittlich gewachsen sind. Eine unterdurchschnittliche Entwicklung zeigen Marken, die den Print-Anteil ausgebaut haben.
Der Studie liegt eine umfassende Datenfusion zwischen der Werbestatistik von Media Focus und der BrandAssetTM Valuator Studie von Advico Young & Rubicam zugrunde. Dabei wurde mittels verschiedener ökonometrischer Verfahren für 589 Marken der Split der Werbeausgaben (TV, Print, Plakat, Andere Medien) mit den verschiedenen Elementen des Markenwertes (Differenzierung, Relevanz, Wertschätzung, Vertrautheit, Markenstatur, Markenvitalität und Markenwert) verglichen. Detaillierte Informationen zur Studie und deren Ergebnisse publizieren wir Anfang Herbst. Zudem zeigt eine andere von publisuisse initiierte, in den Jahren 2003 und 2005 durchgeführte Werbewirkungsstudie, dass TV-Werbung in Programmen der SRG SSR idée suisse besser wirkt als auf den deutschen Privaten. Dank kurzen und weniger Werbeblöcken war der Spot-Recallwert bei SF um 40 Prozent höher.

