In Scottsdale im US-Bundesstaat Arizona hat sich kürzlich eine Gruppe von Event Marketing-Profis zu einem Meeting getroffen, auf dem ein gemeinsames Vorgehen mit dem Ziel vereinbart wurde, die beim Event-, Messe und ähnlichem Veranstaltungs-Marketing anfallenden Kosten exakt zu erfassen, und die mit solchen Aktionen erzielte Werbewirkung zu messen, um daraus einen quantifizierbaren Kosten-/Nutzeneffekt abzuleiten. Um die Sache weiter zu verfolgen, sind Spitzenmanager bekannter Event Marketing-Firmen (darunter Jack Morton Worldwide, George P. Johnson Co. und Edelman Worldwide) jetzt in New York zusammengekommen, um unter dem Namen "Event and Experience Marketing Council" ein Branchen-Gremium aufzubauen, das die Anliegen dieser Werbeform und die Interessen der Event-Marketer nach Fachverbandsvorbild vertritt und sich vordringlich mit der Entwicklung eines Messverfahrens fürs Event-Marketing befasst.
Die dabei entwickelten Mess-Instrumentarien sollen universell einsetzbar sein, erklärte David Adler, Chef der das jüngste Meeting mitveranstaltenden New Yorker Marketingfirma BizBash.com, der auch auf die explosionsartige Entwicklung dieser Werbeform hinwies, wobei allein das Event Marketing in New York in diesem Jahr einen Gesamtbudgetwert von mehr als vier Milliarden Dollar ausmachen werde. Um einer Interessensvertretung und einem Mess-System wirtschaftlichen Sinn zu verleihen, müssten alle Bereiche des Event-Marketings miterfasst werden, sagten Adler und andere Mitglieder des eben erst aus der Taufe gehobenen Gremiums, wobei mit Beispielen wie City Tours und änlichen Werbe-Wanderveranstaltungen, mit interaktiven Spielen, Konzerten, Messen und/oder Festivals, die sich allesamt fürs Event-Sponsoring eignen, die enorme Diversität dieser Marketingkategorie unterstrichen wurde, zu der nicht zuletzt auch viele Sonderwerbeformen im traditionellen wie nicht-traditionellen Outdoor-Bereich gehören.

