Die Sehnsucht, unterwegs zu sein und dem Alltag zu entfliehen, um Neues zu entdecken und die Welt wieder neu zu begreifen, begleitet den urbanen Kopfarbeiter wie seine vollgepackte Outlook-Agenda, heisst es in der Mitteilung. Die Zürcher Taschenmanufaktur Freitag hat sich entschlossen, dieses Dilemma mittels Outsourcing zu lösen, und schickt zwei Berichterstatter auf die Reise, um uns daran teilhaben zu lassen.

In einem Auswahlverfahren wurden der Fotograf Jörg Koopmann (im Bild links) und der Journalist Michael Hugentobler (im Bild rechts) zu Grand Touristen ernannt. Anfang Mai haben die beiden je ein Klappvelo, ein InterRail-Ticket und eine Carte Blanche für Routen- und Themenwahl gefasst und sind nun irgendwo in Europa unterwegs – ohne Ziel und Auftrag, ausser uns ab und zu auf grandtour.freitag.ch von ihren Umwegen, Begegnungen und Entdeckungen zu berichten.

Bis jetzt haben sie schon vom gefährlichsten Spaziergang der Welt berichtet und man darf sich auf die Lösung des menschlichen Energieproblems, das unfreundlichste Volk der Welt und viele grosse und kleine weitere Überraschungen freuen.
Getreu ihrer Devise, dass man erfolgreiche Produkte zuallererst für sich selbst entwickeln muss, wollen die Taschenverleger Daniel und Markus Freitag auch nur Inhalte produzieren lassen, die sie selber gerne lesen. Dazu braucht es herausragende, mit allen Freiheiten ausgestattete Geschichtenerzähler, denn nur so kriege man das "Publi-" aus der Reportage und das "Très Content" ins Marketing, wie es weiter heisst. (pd)
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