Das Museum für Gestaltung Zürich hat seine Design- und Grafiksammlung an der Förrlibuckstrasse 62 zusammengeführt. Am 6. Juli eröffnet es dort zudem einen neuen Ausstellungs- und Veranstaltungsraum: den "Designraum".
Die erste Ausstellung in diesem 130 Quadratmeter grossen Raum heisst "Musterspiele -- Ornamentale Gestaltungsansätze" und vereint nach Themen geordnete Alltagsobjekte wie Blechdosen, Plastikbesteck, Schönheits- und Hygieneartikel. Wenige Leihgaben ergänzen die Bestände der Sammlungen. Die Exponate sollen -- so das Museum -- die "Industriekultur des 20. Jahrhunderts" spiegeln. Zweck des neuen Ausstellungsraums ist aber nicht nur, die Sammlungsbestände unter unterschiedlichsten Aspekten periodisch neu zu präsentieren. Das Museum will hier auch auf Ausstellungen im Haupthaus oder anderswo reagieren oder Veranstaltungen, Kolloquien zu gestaltungstheoretischen Fragen organisieren.
Mit der örtlichen Zusammenführung der Design- und Grafiksammlung macht das Museum einen wichtigen Schritt Richtung Vernetzung. Die Grafiksammlung war bisher im Technopark untergebracht, die Designsammlung im Hauptgebäude und in mehreren über die Stadt verteilten Lagerräumen. Nun sind sie an einem Ort zugänglich, das Publikum wird es ihnen danken.

