01.02.2005

Avenir Suisse

Neues Aufsichtsorgan "Leitungsausschuss"

Öffnung für zusätzliche Supporter.

Die Stiftung Avenir Suisse hat unabhängige Persönlichkeiten in ein neues Aufsichtsorgan berufen. Dem 9-köpfigen "Leitungsausschuss" gehört auch Lord Ralf Dahrendorf an. Um die Unabhängigkeit der Stiftung zu verdeutlichen, haben mehrere Stifterfirmen die ursprünglich zugesagten Beiträge vollumfänglich einbezahlt. Via eine neue Förderstiftung können sich zusätzliche Firmen und Einzelpersonen an Avenir Suisse engagieren.

Die in der zweiten Hälfte 2004 durchgeführte Reorganisation und Öffnung der Stiftung Avenir Suisse ist abgeschlossen. Nachdem die eidgenössische Stiftungsaufsicht die revidierten Statuten und das neue Organisationsreglement kurz vor Jahresende genehmigt hatte, sind die Veränderungen in den Gremien mit dem Ablaufen der 30tägigen Rechtsmittelfrist Ende Januar 05 rechtskräftig geworden.

Unabhängige Persönlichkeiten in der Mehrheit

Die bisherigen Funktionen des Stiftungsrats und des wissenschaftlichen Beirats übernimmt neu ein 9-köpfiger "Leitungsausschuss", der zur Mehrheit mit unabhängigen Persönlichkeiten besetzt ist. Neben den früheren Beiräten Prof. Jean-Christian Lambelet (vormals Universität Lausanne) und Prof. Helmut Willke (Universität Bielefeld) konnten Lord Ralf Dahrendorf, Prof. Silvio Borner und Prof. Ernst Buschor, Vorsitzender des Kuratoriums der Bertelsmann-Stiftung, für diese Aufgabe gewonnen werden. Die Stifterfirmen sind mit dem Präsidenten der Stiftung, Walter Kielholz, sowie mit dem Vizepräsidenten Rémy Best vom Groupement des Banquiers Privés Genevois vertreten sowie mit Thomas Knecht (McKinsey Schweiz) und Erich Hunziker (Hoffmann-La Roche). Für die konkrete Projektarbeit und das Team von Avenir Suisse ist wie bis anhin der Direktor der Stiftung, Thomas Held, zuständig.

Öffnung für zusätzliche Supporter

Der Stiftungsrat beschränkt sich fortan auf die Wahlen der verschiedenen Gremien und auf die statutarisch nicht delegierbare Oberaufsicht, einschliesslich der Budget- und Rechnungskontrolle. Mit dem erklärten Ziel, die Unabhängigkeit der Stiftung zu verstärken, hat ein Teil der Stifterfirmen die ursprünglich zugesagten Beiträge, die bisher in Tranchen abgerufen worden waren, voll einbezahlt.


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