16.02.2006

Fussball

Nummer eins im Sportsponsoring

Trend- und Funsportarten haben einen schweren Stand.

Fussball ist die Sportart Nummer eins und deshalb auch für Sponsoren besonders attraktiv: 57 Prozent der Sportsponsoren engagieren sich in diesem Bereich, denn dadurch erreichen sie sehr viele Menschen aus allen gesellschaftlichen Schichten. Andere Sportarten dagegen werden deutlich weniger häufig gesponsert, was mitunter daran liegt, dass die Popularität oft von Grossereignissen oder Einzelerfolgen abhängig sind.

An zweiter Stelle für die Sponsoren steht Ski alpin mit 43 Prozent, worauf mit grossem Abstand Eishockey folgt. Zu diesem Ergebnis kam die IFM Medienanalysen GmbH in einer Umfrage unter 150 im Sport aktiven Sponsoren in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Trotz der Vormachtsstellung des Fussballs könnten bald auch andere Sportarten für Sponsoren besonders interessant werden: "Segeln könnte aufgrund des America's Cup 2007 einen Aufschwung erleben", erklärt Jens Seeberger, Leiter Unternehmenskommunikation der IFM Medienanalysen GmbH, im Gespräch mit pressetext. 86 Prozent der Sponsoren wollen mit ihrem Engagement bekannter werden, 71 Prozent ihre Kunden binden und das gelingt über eine grosse Plattform am besten.

Weniger rosig sieht es für Trend- und Funsportarten wie Snowboarding oder Mountainbiking aus. "Da diese wenig TV-Präsenz und somit weniger Zuschauerkontakte haben, entscheiden sich wenige Sponsoren für diese Art von Sponsoring", sagt Seeberger. In diesem Bereich sind lediglich 14 Prozent der Sportsponsoren aktiv. Über 70 Prozent der befragten Sponsoren fördern Teams sowie Vereine oder Events. Dabei ist Sportsponsoring ein sehr wichtiges Kommunikationsinstrument, auf das 93 Prozent nicht verzichten würden.


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