18.09.2006

Namensänderung Unaxis

Oerlikon Contraves will Rekurs einlegen

Auch zu einer aussergerichtlichen Einigung bereit.

Der Streit um die Namensänderung von Unaxis in OC Oerlikon ist noch nicht ausgestanden. Die zur deutschen Rheinmetall gehörende Waffenfirma Oerlikon Contraves will Rekurs gegen die Umfirmierung einreichen und allenfalls Schadenersatzforderungen stellen.

Am vergangenen Mittwoch hatte Unaxis die Namensänderung ins Handelsregister des Kantons Schwyz eintragen lassen. Die weltweite Umfirmierung des Konzerns sei damit vollzogen. Das Schwyzer Bezirksgericht hatte die monatelange Kettensperre von Rheinmetall gegen die Eintragung des neuen Namens ins Handelsregister als Rechtsmissbrauch beurteilt ("persoenlich.com" berichtete).

Das Urteil des Bezirksgerichts ist allerdings noch nicht rechtskräftig. Innert 20 Tagen kann dagegen Rekurs eingelegt werden. Und dies wird vermutlich auch geschehen: Oerlikon Contraves werde Rekurs und gegebenenfalls weitere Rechtsmittel einlegen, teilte Rheinmetall am Montag mit. Auch substantielle Schadenersatzforderungen könnten nicht ausgeschlossen werden.


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