Allein zum elitären Kreis der WM-Sponsoren zu gehören, reicht noch nicht, die damit entsprechende (Werbe-)Wirkung zu erzielen und auch das entsprechende Image aufzubauen. Zu diesem Schluss kommt das Forschungsprojekt Sponsors Vision der Hamburger Agentur Pilot, das 1000 repräsentative Personen zu diesem Zweck befragte. Gesondert untersucht wurde in diesem Jahr die Entwicklung von Sponsoring in der traditionell sehr sport-affinen Versicherungsbranche.
"Nur offizieller WM-Sponsor zu sein reicht nicht aus. Die Beispiele aus der Versicherungsbranche zeigen, dass die professionelle Umsetzung eines Sponsorships über Erfolg und Misserfolg entscheidet", so Christine Angenendt, Geschäftsführerin von Pilot, im Gespräch mit pressetext, über das interessante Ergebnis der Studie.
So nehmen lediglich acht Prozent der befragten Personen die Versicherung Hamburg Mannheimer als offiziellen WM-Sponsor wahr. Hingegen gehen 18 Prozent davon aus, dass die Allianz Versicherung ein offizieller WM-Sponsor ist, obwohl das Unternehmen nicht als offizieller Partner der WM auftritt.
Rainer Möller, Pressesprecher und Projektleiter der WM-2006 bei der Hamburg Mannheimer, kann diese Zahlen im Gespräch mit pressetext nicht nachvollziehen: "Externe Studien haben uns bisher den Best-Case bestätigt, wir sind auf einem guten Weg." Eine von BBDO-Consulting durchgeführte Umfrage stellte dem offiziellen WM-Sponsor ein gutes Zeugnis aus. So konnte die Versicherung beispielsweise unter den Befragten beim Faktor Vertrauen den Anteil von zwölf auf 24 Prozent verdoppeln.

