Der Schweizer Fussball-Vermarkter Philippe Huber (Kentaro Group) will mit dem Schweizerischen Fussballverband und der Swiss Football League einen Deal machen, wie er in einem Interview mit der Zeitung "Sonntag" sagt. Huber hat sich zum Ziel gesetzt, die Schweizer Fussball-Nati zu vermarkten. Seine Firma kümmert sich bereits um die weltweiten Fernseh- und Marketingrechte von mehr als 30 europäischen Fussballclubs (u.a. Arsenal London, FC Chelsea) sowie rund 20 Verbänden (Brasilien, Argentinien, England) und organisiert auch Box-Events.
Berühmt wurde Huber in der Schweiz 2006: Vor der WM in Deutschland holte er die brasilianische Fussball-Nati zur Vorbereitung nach Weggis LU. Huber hat bereits GC und Basel vermarktet und Verträge mit dem FC Luzern abgeschlossen. Mit Luzern ist er auch für die Gesamtvermarktung des Stadions im Gespräch. In dem Interview äussert sich Huber auch zur Frage, ob Fussball anfällig auf Korruption ist: "Ich glaube nicht, dass er anfälliger ist als andere lukrative Wirtschaftsbranchen. Aber natürlich gibt es Korruption, und dagegen muss man hart vorgehen. Denn der Leidtragende ist niemand anderes als der Fan. Auf ihm baut das ganze Geschäft auf. Wenn Spiele manipuliert werden, ruiniert das die Geschäftsgrundlage." Huber hält sich zurzeit an der WM in Südafrika auf.

