Zürich Tourismus präsentierte an der Generalversammlung vom 8. Juni 20006 ein positives Tourismusjahr 2005: die Logiernächte im Kanton Zürich stiegen über 3.5 Mio., dies ist ein Plus von 8.5 Prozent gegenüber 2004. Erstmals in der Geschichte von Zürich Tourismus hat der Verkehrsverein über 10 Millionen Franken Umsatz erreicht.
Präsident Paul Nussbaumer orientierte auch über neue Marketing-Aktivitäten in den Schwerpunktmärkten. Nachdem die Zürcher Hoteliers im April 2006 mit einer Zustimmung zur City Tax Erhöhung den Beitrag an Zürich Tourismus ab 2007 von jährlichen 2.6 auf über 7 Millionen Franken erhöht haben, sind die Strategien für die Marktbearbeitung überarbeitet worden.
Im deutschen Markt werden noch mehr Aktivitäten in neu fünf Kerngebieten geplant, der Raum Milano als neuer Schwerpunkt bearbeitet und die Bemühungen in Zukunftsmärkten wie Indien und China ausgebaut. Zusätzlich hat auch die Stadt für 2006 bis 2008 die finanziellen Mittel um jährlich 300'000 Franken erhöht und leistet gemäss Nussbaumer damit einen Beitrag zur Aufrechterhaltung der Dienstleistungen des Tourist Service im Hauptbahnhof.
EURO 2008
Die Planung der Marketing-Aktivitäten zur EURO 2008 sind in vollem Gang und sollen in enger Zusammenarbeit mit der Stadt umgesetzt werden. Zürich will sich als Hauptpartner innerhalb des Schweiz Auftrittes als attraktive Erlebnisstadt mit hoher Lebensqualität, sowie als Wissensstandort positionieren. Am 28. September 2006 plant Zürich Tourismus zusammen mit der Internationalen Schule für Touristik, bereits eine erste Aktivität zur EURO 2008 im Rahmen des City Tourism Challenge 2006. An der Tagung steht der Wissenstranfer von der WM 2006 zur EURO 2008 im Mittelpunkt verschiedener Präsentationen.
Unternehmensstrategie 2010
Präsident Paul Nussbaumer unterbreitete an der Generalversammlung zudem die zusammen mit Prof. Dr. Ernst A. Brugger erarbeitete Unternehmensstrategie 2010. Zürich Tourismus sei überzeugt, dass zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Zürich ein partnerschaftliches Zusammenwirken der wichtigsten Akteure notwendig ist. In enger Partnerschaft mit öffentlichen und privaten Trägern soll das Ziel eines integrierten Destinationsmarketings realisieret werden.
Hinter diesem Entscheid steht die Überzeugung, dass durch strategische Partnerschaften innerhalb und ausserhalb der Tourismusbranche ein nachhaltiger Mehrwert für den Standort Zürich generiert werden kann. Durch Bündelung der Kräfte werde die Wettbewerbsfähigkeit der Marke "Zürich" gestärkt, was wiederum die internationale Positionierung der Stadt und Region Zürich verbessere.
Neue Vorstände

