Mit einer Plakataktion in Zürcher Trams macht Amnesty International (AI) darauf aufmerksam, dass noch heute in über 70 Ländern Homosexualität verboten ist. Homosexuelle werden verfolgt, gefoltert und mancherorts gar hingerichtet. Im Zentrum steht die Feststellung, dass ein Leben nach eigener sexueller Ausrichtung ein Menschenrecht ist, wie AI am Dienstag mitteilte. Die Organisation setze sich weitweit ein für die Entkriminalisierung von "einvernehmlichen sexuellen Handlungen zwischen Erwachsenen des selben Geschlechts in der Privatsphäre".
Die Plakatkampagne in den Zürcher Trams startete Anfang diese Woche. Mit Standaktionen ist Queeramnesty am 17. Mai, dem internationalen Tag gegen Homophobie, an der Zürcher Bahnhofstrasse (Pestalozzi-Wiese) und am Hirschenplatz präsent. Entwickelt wurde die Plakatkampagne ursprünglich von Amnesty International Deutschland. Die Gestaltung stammt von der Grafikerin Claudia Becker.

