In den Sommermonaten 2007 plant "Littmann Kulturprojekte", der Stadt Basel einen neuen Himmel zu verleihen. "Stadthimmel" ist wie seine Vorgänger "Skultur", "Frontside" und "Strassenbilder" eine temporäre Stadtbildintervention im öffentlichen Raum der Innenstadt. Textile Tücher aus Netzvinyl, die hoch zwischen den Häusern die Strasse überspannen, werden von 20 eingeladenen nationalen und internationalen Künstlerinnen und Künstler mit ihren Motiven versehen und schaffen einen Kunst-Himmel mit ausdrucksstarker Landschaft.
Die bedruckten Netzvinyle bilden einen Himmelsteppich, der Assoziationen an die Kunstform der Deckenmalerei weckt. Der Raum unterhalb des Stadthimmels wird durch die "himmlische" Intervention in seinen Grenzen wahrnehmbar, während gleichzeitig die Raumgrenzen in Bewegung geraten. Heitere und lichtdurchflutete Stadträume und Raumgefühle werden so geschaffen. Einen ersten Ansatz zur Idee von "Stadthimmel" sah Klaus Littmann in einer Fussgängerzone in Madrid. Dort diente der Tuchhimmel profan zum Sonnenschutz. Er brachte die Idee und ihr Potenzial mit nach Basel, um zusammen mit Dietrich Lohmann von LOST Architekten, dem Basler Kunsthimmel eine Form zu geben.
So wird das geplante Projekt in Basel aussehen:

Der Ideenlieferer: Tuchhimmel über Madrid:

