03.02.2006

Schokolade

Rekordjahr für Schweizer Hersteller

Umsatz ist um 7.5 Prozent gestiegen.

Die starke Nachfrage aus dem Ausland hat den Schweizer Schokoladenproduzenten im letzten Jahr das Geschäft versüsst. Der Umsatz stieg insgesamt um 7.5 Prozent auf 1.466 Mrd. Franken -- ein Branchenrekord. Im Heimmarkt harzt es jedoch. So setzten die 18 Schweizer Schokoladenhersteller mit ihren Aushängeschildern wie etwa Lindt oder Cailler ganze 57 Prozent der Gesamtproduktion im Ausland ab. Gleichzeitig gingen die Verkäufe in der Schweiz gegenüber 2004 um 1.3 Prozent auf 803 Mio. Franken zurück.

Mengenmässig bedeutet dies eine Abnahme um 1.2 Prozent auf 68'979 Tonnen. Die gedämpfte Konsumentenstimmung in der Schweiz habe sich auf die Nachfrage ausgewirkt, begründete der Verband Schweizerischer Schokoladenfabrikanten am Freitag. Positive Impulse habe dagegen das Tourismusgeschäft gebracht.

Der Anteil der Importschokoladen am Inlandkonsum erhöhte sich um einen Prozentpunkt auf 27.4 Prozent. Die Menschen in der Schweiz konsumierten im 2005 durchschnittlich 11.6 Kilogramm Schokolade pro Kopf, gleichviel wie im Vorjahr. Auf den Exportmärkten konnte die Branche indes kräftig zulegen. Der Umsatz erhöhte sich um 20.4 Prozent auf 663 Mio. Franken. Insgesamt wurden 91'344 Tonnen ins Ausland verkauft, das sind 16.6 Prozent mehr als im Jahr 2004.


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