Wegen dem flauen Messegeschäft und kostentreibenden Betriebsstrukturen droht der Berner Messegesellschaft BEA bern expo in den kommenden Jahren im schlimmsten Fall der Konkurs. Mit einer Restrukturierung des Messeplatzes will die BEA Gegensteuer geben. Der Rettungsplan sieht vor, im Rahmen einer Holding den Messebetrieb in eine rein privatwirtschaftlich getragene Gesellschaft auszulagern. Die Infrastruktur soll gleichzeitig in einer gemischtwirtschaftlich gehaltenen Immobiliengesellschaft zusammengefasst werden, wie BEA-Verwaltungsratspräsident Nicolas Markwalder am Freitag vor den Medien sagte.
Beteiligung an Infrastruktur
Unter anderem sollen sich die öffentliche Hand und die privaten Partner sich durch Einbringung bereits investierter Sachwerte und durch Verrechnung gewährter Finanzierungen im Umfang von 21.5 Mio. Franken an der Infrastruktur beteiligen. Zusammen mit operativen Massnahmen sollen damit Kostensenkungen von bis zu 2.4 Mio. Franken pro Jahr ermöglicht werden, die das Unternehmen in die Gewinnzone zurückführen. Es bestehe "dringender Handlungsbedarf", ansonsten sei der Messeplatz Bern "ernsthaft in Frage gestellt", sagte Markwalder. Bereits 2004 drohe eine Liquiditätsunterdeckung von 2.4 Mio. Franken, 2008 eine solche von 5.2 Millionen.
Entscheid der Stadt Bern noch ausstehend

