15.06.2006

Studie

Schweiz als Kongressland weltweit unter den Top 10

87.1 Millionen Franken Umsatz mit Kongressen.

Die Schweiz ist als Kongressland beliebt. Dies zeigen die neusten Zahlen der International Congress & Convention Association (ICCA), nach denen die Schweiz 2005 im internationalen Vergleich als Kongressstandort auf Platz 10 figuriert. Damit verbessert sich die Schweiz gegenüber 2004 um zwei Plätze. Ein gutes Ranking in der ICCA-Statistik belege die Attraktivität der Schweiz als Destination für Meetings und erhöhe die Chancen der Schweiz, für zukünftige Kongresse in Betracht gezogen zu werden, schreibt Schweiz Tourismus in einer Pressemitteilung.

Um in die ICCA-Statistik internationaler Verbände aufgenommen zu werden, müssen verschiedene Kriterien erfüllt sein. So werden nur Kongresse erfasst, die regelmässig durchgeführt werden, zwischen mindestens drei Ländern rotieren und mindestens 50 Teilnehmer haben. Die Beschränkung auf diese Kriterien führt dazu, dass nicht alle Konferenzen, die jährlich in der Schweiz stattfinden, in die Statistik einfliessen.

Die ICCA-Statistik erfasste für das Jahr 2005 insgesamt 5283 internationale Kongresse. In der Schweiz erreichte die durchschnittliche Teilnehmerzahl pro Kongress 419 Personen, die durchschnittlichen Ausgaben pro Teilnehmer lagen bei 1'376 Franken (ohne Anreise und Einschreibegebühr) und die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug vier Tage. Der aus den von der ICCA für die Schweiz erfassten Kongressen hervorgehende Umsatz für das Jahr 2005 beträgt 87.1 Mio. Franken. Der Gesamtumsatz der MICE-Industrie (Meetings, Incentives, Conventions, Events) wird in der Schweiz auf 560 Mio. Franken pro Jahr geschätzt (1.7 Mio. Logiernächte, bzw. 5.5 Prozent aller Hotelübernachtungen).


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