Nach einer starken Sommersaison hält das Wachstum trotz Abschwächung auch in der Wintersaison an. Das Tourismusjahr dürfte mit einem Plus von 5,6 Prozent abschliessen -- so stark wie seit Anfang 90er Jahre nicht mehr. Im Sommerhalbjahr 2006 nahm die Zahl der Hotelübernachtungen um 5,7 Prozent zu, wie der am Dienstag publizierten Schätzung des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) zu entnehmen ist. Grund für den Boom sei das anhaltende Wirtschaftswachstum im In- und Ausland sowie die "hohe Attraktivität" der Schweizer Destinationen.
Wachstumstreiber waren die Städte Basel, Bern, Genf, Lausanne und Zürich. Hier nahm die Zahl der Hotelübernachtungen um mehr als 10 Prozent zu. Die Entwicklung in den Alpenregionen verlief dagegen sehr heterogen
Gute Wintersaison
In der Wintersaison (November 2006 bis April 2007) dürften die Zahl der Hotelübernachtungen gegenüber dem Vorjahr um 1,2 Prozent zulegen. Das Wachstum komme hauptsächlich dank der anhaltend günstigen Konjunkturlage im In- und Ausland und der besseren finanziellen Lage der Haushalte zustande, schreibt das SECO. Es geht davon aus, dass die ausländische Nachfrage um1,4 Prozent zulegen wird.

