Der Schweizer Detailhandel erzielte im 1. Semester 2007 gegenüber der Vorjahresperiode einen Umsatzzuwachs von 3,7 Prozent. Überdurchschnittlich entwickelten sich der Getränke-, Wohnungseinrichtungs- und Unterhaltungselektronikmarkt. Dies sind die Resultate des GfK Markt Monitor Schweiz.
Nachdem der Fleischmarkt und Fischmarkt (Frischfleisch, Charcuterie, Wurst, Frischgeflügel und Frischfisch) bereits im Jahr 2006 mit einem Plus von 3 Prozent ein gutes Resultat erzielte, wuchs dieser Markt im 1. Semester 2007 nochmals um 4 Prozent. Die Getränke verzeichnen ein Plus von 6 Prozent. Der Mineralwassermarkt leidet laut GfK jedoch unter dem enormen Preiskampf. Er erreicht nur eine wertmässige Zunahme von 1 Prozent.
Die langhaltbaren Lebensmittel (Back-, Kochzutaten, Konserven, Grundnahrungsmittel, Frühstücksprodukte, Tiefkühlprodukte, Süsswaren) verzeichnen ein Plus von 1.8 Prozent. Der NearFood-Markt (Wasch-/Reinigungsmittel, Körperpflege, Tiernahrung, etc.) erreicht ebenfalls ein Plus fast 3 Prozent.
Der NonFood-Markt erreicht im 1. Semester 2007 eine Zunahme von über 6 Prozent. Bei den Electronics/Entertainement sind die Flat TVs, die MP3 Player und vor allem die Video Games die grossen Renner. Beim Markt für Home/Do it yourself und Haushalt gewinnen vor allem die Möbel (+12 Prozent).
Der Markt für persönlichen Bedarf (Uhren/Schmuck, Freizeit/Sport und Spielwaren) erreicht ein Plus von 4 Prozent. Das Minus bei den Sporthartwaren (Skis, Snowboards etc.) verhinderte laut GfK ein besseres Resultat.

(Quelle: GfK Markt Monitor Schweiz)

